#007 – Warum denn immer so negativ…

Klappe die 2. Die erste Aufnahme wurde nämlich leider nicht gespeichert.

Da holen wer 3 Punkte gegen Union, verlieren zwar gegen Freiburg, aber die Leistung war nicht desolat und was fällt unserer geliebten Vereinsführung und den Fans ein: Sie meckern. Alles scheiße. Gegen Freiburg, wars dann laut Oral die Schiedsrichterin. Gegen Union waren die Fans die doofen. Und Prompt brechen wieder die immer selben Debatten, mit den immer selben Argumenten los. Wir sinds eweng leid. Unsere Saison ist doch eigentlich gar nicht so schlecht. Können wir da nicht einfach mal positiver an die Sache rangehn? Vielleicht hilft ja mal nen Gang durch die Waschstrasse. Aber diesmal für Krüger, Oral und die Mecker-Fanszene.

Natürlich reden wir auch über das vergangene Spiel in Freiburg und über das kommende gegen Heidenheim.

Aber hört selbst.

Viel Spaß.

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Korrektur zum Fanabend: der findet natürlich am Mittwoch den 07. Oktober und nicht am Dienstag statt. SOrry fürs Tage vertauschen.

Das Lied kommt wieder von LitteLight mit schicken Stimmergänzungen ausm O-Block.

#006 – Gegen die Union….

Eine neue Folge Hangcasting – tatsächlich mal wieder mit Jörg und Franzi. Nur Skype wollte heute nicht so recht mitmachen und wir mussten etwas improvisieren. Aber hey – wir sind ja kreativ. (Aber die Soundqualität hat wohl etwas gelitten)

Themen sind diesmal – ausser dem kommenden Spiel gegen Union Berlin – natürlich der Sieg in Duisburg (Yeah 3 Punkte), #Bildnotwelcome und allgemeiner Vereinskram.

Hört rein und Viel Spaß.

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Immer wieder Montags: Dreierkette

IMG_20150914_113134Wie viele von euch ja wissen mache ich mit einigen anderen Kollegen die Berichterstattung für Blinde und Sehbehinderte bei Heimspielen des FSV Frankfurt. Aus diesem Grunde beschäftige ich mich auch im Vorfeld schon mit den taktischen Aspekten, auch der gegnerischen Mannschaft.

Was bei Braunschweig sicherlich am meisten verwundert ist das Spielen in der Verteidigung mit einer Dreierkette. Diese ist zu einem seltenen Phänomen in diesen Tagen geworden. Doch ich war bereits gewarnt, so wie vermutlich alle am Bornheimer Hang. Wer den KSC am Spieltag zuvor mit 6:0 nach Hause schickt, der muss was können.

Kommen wir aber zurück zur Dreierkette, bestehend aus Correia, Decarli und Baffo. Diese drei Kollegen haben sicherlich gemein, dass sie alle drei körperlich enorm präsent sind. Das macht es schwierig, selbst für den groß gebauten Schahin, da eine Lücke zu schaffen. Aber es war gut, dass er gespielt hat – Dedic oder Kapllani hätten sich in der Rolle des Mittelstürmers, der die Bälle festmachen und verteilen muss sicherlich deutlich schwerer getan.

Wenn durch die Mitte nichts geht, so spielt Bornheim, wie so oft, über die Außenbahnen. Aber auch dort tat man sich schwer, denn Reichel und Sauer rücken oft mit zurück, laufen sehr viel und schaffen so Überzahlsituationen, bei denen auch die Fähigkeiten von Pires oder Engels nicht ausreichen, um dann wirklich zwingend vor das Tor zu kommen.

So steht die Abwehr der Braunschweiger sehr gut. Wenn es wirklich druckvoll von Seiten der Bornheimer zuging, wurde aus einer Dreier- schnell eine Fünferkette, aus der Reichel und Sauer dann bei Ballbesitz auch ohne größere Bedenken wieder herausrücken konnten.

Die bezeichnende Szene des Spieles am 6. Spieltag war für mich die Torchance von Pires in der 10 Spielminute. Er schafft es einen Ball hinter der Dreierkette zu erhaschen und zumindest aufs Tor zu bringen, wenn auch nicht sonderlich gefährlich. Das war es dann aber auch. Leider konnten sich die Löwen aus Braunschweig im Verlaufe des Spieles auf die Bornheimer Angriffe einstellen, sodass auch eine spätere Unterzahl ihnen nur wenig ausmachte.

Für mich als Reporter an Spieltagen war im Vorfeld schon klar, dass der FSV sich mit seinen eher kleinen Offensivspielern (Halimi, Pires) schwer tun wird gegen drei fest installierte Innenverteidiger dieses Formates, die auch von dem guten Torwart Gikiewicz unterstützt werden, falls der Ball hinter sie fallen sollte.
Diese gut funktionierende Dreierkette war somit meines Erachtens der Hauptgrund der Niederlage des FSV Frankfurt an diesem 6. Spieltag. Gegen andere Mannschaften, wie beispielsweise Duisburg am kommenden Wochenende, wird man sich hoffentlich nicht so schwer tun.

So spielte der FSV:
Weis – Huber, Gugganig (76. Kapllani), Oumari, Epstein – Perdedaj, Konrad – Engels (70. Golley), Halimi, Pires (46. Haji Safi) – Schahin


In “Immer wieder Montags” schreibt Jörg – wenn er denn Zeit hat – kurz und bündig über ein bestimmtes Thema.

Franzi hat einen Spielbericht geschrieben, zu finden auf Hallo Frankfurt.

#005 – Die komischen Vögel

Logo auf dem T-Shirt der Komischen Vögel
Logo auf dem T-Shirt der Komischen Vögel

Noch ein paar Tage bis Braunschweig und eine neue Folge Hangcasting steht an. Urlaubsbedingt nochmal nur von Franzi.

Diesmal ist Matthias vom Fanclub “Komische Vögel” zu Gast und erzählt ein bisschen über sich und seinen Fanclub – Danke, dass du mit gemacht hast 🙂

Bei Intro und Outro haben wir mal ein bisschen experimentiert und Tonaufnahmen vom Spiel gegen St. Pauli eingebaut – Feedback zu der Klangqualität, zu dem Gesamteindruck und zu allem anderen ist wie immer herzlich willkommen.

Viel Spaß beim hören.

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Das Lied kommt diesmal von LitteLight.

Immer wieder Montags: Was sind Local Player?

7 septEs ist Länderspielpause. Dadurch haben wir die Chance uns kurz einem anderen Aspekt im Fußball zu widmen. Werfen wir einen Blick auf die letzten News des FSV Frankfurt.

Am 28. August wechselt Markus Ballmert von Bornheim zur zweiten Mannschaft von Hannover 96. Da mögen jetzt viele denken: Das ist ja ein alltäglicher Wechsel, wie er zu Hunderten in der Transferperiode geschieht. Doch ist Ballmert ein so genannter Local Player.
Local Player? Was ist das eigentlich?
In der LOS, der Lizenzordnung Spieler der DFL, heißt es zum Thema Local Player:

Es müssen mindestens acht lokal ausgebildete Spieler bei dem Club als Lizenzspieler unter Vertrag stehen, wovon mindestens vier vom Club ausgebildet sein müssen.
Ein vom Club ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für den Club spielberechtigt war. Ein vom Verband ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für einen Club im Bereich des DFB spielberechtigt war.

In Bornheim gibt es sicherlich einige Local Player (da fallen mir schnell Weis, Huber, Konrad, Kruska, Bittroff, Perdedaj, Engels, Golley etc. ein), doch selbst ausgebildet? Hier besteht Mangelware. Diese Rolle nahmen bisher Pellowski, Gebru, Hammel und eben der angesprochene Ballmert ein. Doch dieser ist nun gewechselt. So ist die Vergabe eines Lizenzspielervertrages an Mateo Andacic zu erklären.

Über Sinn und Unsinn dieser Local Player Regelung lässt sich vortrefflich streiten, denn viele der Local Player, auch in anderen Vereinen, dienen oft nur der Erfüllung der Lizenzauflagen. Was man sich eher wünschen sollte wären verpflichtende Lizenzauflagen im Bereich der Jugendausbildung. Aber das ist sicherlich ein Thema für einen anderen Blogbeitrag…


In “Immer wieder Montags” schreibt Jörg – wenn er denn Zeit hat – kurz und bündig über ein bestimmtes Thema.

#004 – Das Fanhaus

Das Fanhaus

Heute mal eine besondere Folge – da Franzi im Millernton schon das Heimspiel FSV-St. Pauli vorbesprochen hat, haben wir diesmal beschlossen das Fanhaus vom Fanprojekt vor zustellen.
Zu Gast in der WG Küche sitzt also der Tritschi – Danke für die Zeit.

Viel Spaß bei der Folge.

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Danke an Stadtkind Frankfurt für das wunderschöne Bild.

Die Musik stammt wieder von The Poseurs und die Handyvibrationsgeräusche waren leider sehr schwer raus zu filtern ….

#003 – Vs. KSC (mit Gast) / Rückblick BFC

Gerade mal ein paar Tage ist die letzte Folge her – da kommt auch schon die Nächste. Das Heimspiel gegen den KSC steht an und wir haben einen waschechten Fan (samt herrlischem Dialekt) ab Minute 26 für euch ans ans Mikro bekommen.

Davor besprechen wir – also Franzi und Jörg – das Spiel beim BFC und die Eindrücke der Auswärtsfahrt.

Hört rein.

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Die Musik ist diesmal von “The Poseurs” – Downloaden und reinhören könnt ihr sie hier.

Immer wieder Montags: Die Transferspirale

imw_karlsruheIn der letzten Woche hatte ich noch etwas gefeiert, als ich las, dass Rouwen Hennings den KSC in der Woche vor dem Spiel gegen den FSV Frankfurt noch verlassen würde. Dieses erhabene Gefühl verschwand jedoch spätestens in der 47. Spielminute, in der sich die Mannschaft aus Bornheim selbst besiegt hatte.

Ich will damit nicht sagen, dass die Schwarz-Blauen nicht verdient verloren haben – doch schlug man sich vor allem selbst. Das man solche Bälle wie die des Oumari in der 15. Minute nicht in die Mitte klärt lernt man schon früh in der Jugend. Das zweite Slapstick-Tor hinterlässt den gleichen faden Beigeschmack.

Doch kommen wir zurück zu Hennings, dem neuen Stürmer des FC Burkley. Laut transfermarkt.de ist die Ablöse 2,5 Mio. Euro. In einigen Artikeln liest man sogar Zahlen von bis zu 4 Mio. Zudem verdient Hennings wohl 50.000 Euro im Monat – das ist das dreifache an Gehalt, was er in Karlsruhe bekommen hat. Uwe Hünemeier ist in der gleichen Woche ebenfalls auf die Insel gewechselt, für schlanke 2,7 Mio Euro.

Auf was ich hinaus will: In der letzten Zeit wurde in der ersten Liga häufig über die Fernsehgelder in England diskutiert und das diese einen starken Einfluss auf die Ablösen in ganz Europa haben. Ich bin der Meinung, dass wir diese Diskussion nun auch in der zweiten Liga führen müssen. Das Geld aus England, selbst das der zweiten Liga, startet auch in unserer zweiten Liga eine Spirale, der man entgegentreten muss. Es kann nicht sein, dass ein fast 30 jähriger Innenverteidiger wie Hünemeier dem SCP noch so viel Geld bringt. Er ist zwar ein guter Spieler, aber 2,7 Mio Euro? Wo kommen wir dahin?

Diese Transfererlöse helfen nur dabei, dass die Schere zwischen den Vereinen im oberen Drittel der zweiten Liga zum Rest noch weiter auseinander geht. Das Positive ist, dass, auch wenn man jetzt so viel Geld hat, dieses schwer auf den Platz stellen kann. Wenn schon die englische zweite Liga hier die Spieler kauft, ist es ein Zeichen dafür, dass adäquater Ersatz schwer aufzufinden oder ebenfalls teuer ist. Folgerichtig sind diese Teams erstmal geschwächt (was dem KSC gegen den FSV jedoch nichts ausgemacht hat).

Das Negative überwiegt jedoch. Gerade die kleinen Vereine werden diese Spirale nur schwerlich mitgehen können. Wenn ein einzelner Transfer soviel Geld einspielt, dass man damit das Stadion in Bornheim ausbauen und mit einem Dach versehen könnte, dann muss man die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellen.

Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern fordert immer mehr Fernsehgelder, damit die Bundesliga mit der Premier League finanziell mithalten kann. Leider entgeht ihm dabei die Tatsache, dass die Teilnahme an der Champions League die Schere in der ersten Liga auseinander treibt, von der sein Verein profitiert. Ich finde seine Forderung deshalb arg heuchlerisch. Ich würde eher fordern, dass es weniger Fernsehgelder in England gibt – was selbstredend Unsinn ist.

Gibt es eine andere Option als dem Schlag der Trommel zu folgen?

So spielte der FSV:
Weis – Bittroff, Gugganig, Oumari, Epstein – Halimi, Konrad, Perdedaj, Golley (51. Rolim) – Dedic (72. Park), Kapllani (75. Schahin)


In “Immer wieder Montags” schreibt Jörg – wenn er denn Zeit hat – kurz und bündig über ein bestimmtes Thema.

Das Photo wurde von Rene Schwarz zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Franzi hat einen Spielbericht geschrieben, zu finden auf Hallo Frankfurt.

Jörg ist nun erstmal im Urlaub. Immer wieder Montags kommt zum 7. September zurück.

Immer wieder Montags: Freiwild in Neongelb?

bfcfsvDas Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokal ist für den FSV Frankfurt schon wieder Geschichte. Glanzlos schlug man den BFC Dynamo mit 2:0 und kann sich auf eine weitere Runde im Verbandspokal freuen.

Heute will ich nur wenige Worte über die Leistung der Mannschaft sprechen, die die meiste Zeit im Jahn-Sportpark souverän der Favoritenrolle gerecht wurde. Ich möchte hingegen lieber über einen Vorfall nach dem Spiel reden.

Nach dem Sieg der Bornheimer musste der Schiedsrichter, Matthias Jöllenbeck aus Freiberg, zusammen mit seinen Assistenten vom Platz eskortiert werden (wie im Tweet von Sebastian Wells zu lesen). Auch Julian Graeber, ein freier Journalist, twittert über das Thema:

Indes ist im Artikel von Sportschau.de (Zum Spielbericht), noch im Spielbericht des Kickers (Zum Spielbericht) etwas darüber zu lesen. Zwei Berliner Zeitungen greifen die Vorkommnisse dennoch auf.

So schreibt die Berliner Morgenpost: Die generell fehlende Konzentration im Abschluss verhinderte eine bessere Ausbeute des BFC. Und gewiss nicht das Schiedsrichtergespann, wie einige unverbesserliche Fans wohl fanden und dafür sorgten, dass die Unparteiischen unter Polizeischutz in die Kabine geleitet werden mussten.

Auch die BZ stimmt in den Chor ein: Peinlich verhalten sich einige BFC-Anhänger. Nach Abpfiff verzögert sich der Abgang des Schiris, Bierbecher fliegen, die Polizei führt Jöllenbeck unter weiteren Bierduschen in die Kabine. BFC-Sprecher Christoph Romanowski: „Wir werden den Vorfall untersuchen, gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.“

Was kann man dazu noch sagen? Einige Berichte greifen die Vorfälle nicht erst auf, andere spielen sie mit Begriffen von “unverbesserlichen Fans” oder “Peinlich” herunter. Aber hier kann man es ja machen, bei einem Spiel, dass unter dem Radar läuft, dass vielleicht nicht die großen Menschenmassen mobilisiert oder mehr als ein Dutzend Zuschauer beim Einzelspiel bei Sky vorweist. Trotzdem ist es der DFB-Pokal. Man stelle sich vor, so etwas würde bei einem Spiel mit Beteiligung von Dortmund oder Bayern passieren. Offensichtlich haben sich Verein (“gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen“) als auch schon die lokalen Druckerzeugnisse der Hauptstadt schon mit diesem Zustand beim BFC Dynamo abgefunden. So als wäre es normal, dass der Schiedsrichter mit Bierduschen und geworfenen Gegenständen in die Kabine gejagt wird. Ist es aber nicht. Wer allerdings das Problem verschweigt oder herunterspielt hilft nicht bei dessen Lösung, sondern legitimiert es als Status Quo.

So spielte der FSV:
Weis – Huber, Gugganig, Oumari, Bittroff – Perdedaj, Konrad – Epstein, Golley (90. Halimi) – Dedic (66. Kruska), Kapllani (88. Park)


In “Immer wieder Montags” schreibt Jörg – wenn er denn Zeit hat – kurz und bündig über ein bestimmtes Thema.

Das Photo wurde von Jürgen Eimer zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Franzi hat einen Spielbericht geschrieben, zu finden auf Hallo Frankfurt.

#002 – Vs BFC Dynamo 15/16 DFB-Pokal

Es ist soweit: Unsere zweite Folge – dieses Mal sogar mit vollständiger Besetzung.

Wir besprechen torlose Unentschieden der schwarz-blauen in Bielefeld, unseren Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokal und sonstige Ereignisse aus Verein und Fanszene.

Hört rein.


 

 

Credits für die wunderbare Intro Musik gehen an die Freibeuter AG. Wenn ihrs ganz hören oder Downloaden wollt, könnt ihr das hier tun.