Eure Hilfe ist gefragt

Dieser Podcast hat ja schon den Anspruch ein “Fan Podcast” zu sein. Also Fans machen ihn – Fans hören ihn. Da der Anspruch ist jetzt wieder etwas mehr Zeit und Arbeit in den Podcast zu stecken, wäre spannend, was ihr eigentlich drüber denkt.

Was stört euch, was findet ihr gut, was würdet ihr euch wünschen und wärt ihr vielleicht auch gern mal Gast?

Um das ein bisschen sortierter beantwortet zu bekommen gibts jetzt eine Umfrage.

Wäre schön, wenn ihr teilnehmt.

Einmal hier entlang…

Ansonsten könnt ihr euch natürlich jederzeit übers Kontaktformular oder über Kommentare äussern. Wir freuen uns über Feedback.

Lesung im Livestream

Heute wird bei Twitch aus der Fußballfibel vorgelesen – weil die Lesung im Henscheid ja leider aus uns allen gut bekannten Gründen ausfällt.

Falls ihr trotzdem das leckere Essen vom Henscheid wollt – es bietet jetzt einen Abholservice täglich ab 17h. Wer nicht weiß wos ist: Mainkurstr. 27 (nicht weit vom Uhrentürmchen Bornheim Mitte) entfernt.

Und natürlich muss der FSV Frankfurt irgendwie unterstützt werden.

Momentan könnt ihr das tun, in dem ihr dem FSV dabei helft Gutes zu tun, aber es wird auch noch etwas vom Verein kommen, wobei wir ihn unterstützen können. Schaut also einfach die Tage mal bei Facebook, Twitter, Instagram oder der Homepage vorbei.

Ansonsten: versucht die kleinen Läden in eurer Umgebung zu unterstützen. Fast alle Buchhandlungen bieten einen Lieferservice – oder wählt eure liebste Buchhandlung bei geniallokal aus und bestellt da – dann gehts wenigstens auf deren Umsatz.

Wenn ihr noch Ideen habt, wie man den FSV Frankfurt unterstützen kann, oder ihr euch beim Podcast beteiligen wollt – meldet euch unter: hangcastingbernem@gmail.com oder bei Facebook.

Das neue Podcast Cover

Der FSV Adler aus dem Wappen des FSV Frankfurt kombiniert mit dem Torverhältnis “Der legendärsten aller 2. Mannschaften” – der Entwurf stammt von Herr Kader. Danke dafür.

Neuer Hangcast neues Bild im Podcatcher. Warum dieses?

Einerseits war die Überlegung, dass der Zusammenhang mit dem FSV auch optisch deutlicher hergestellt werden soll. Dieser Podcast handelt vom FSV – der FSV soll auch im Logo sein. Auf der anderen Seite braucht es natürlich noch was individuelleres. Nicht so auffällig, aber doch wichtig: 16:181. Wenn wir also Fußballfans solche Zahlen sehen wissen wir meist worum es geht – ein Torverhältnis. Nur die Differenz ist doch recht groß. Aber ja, es ist ein Torverhältnis und zwar das unserer 2. Mannschaft von 1997. Und nein – die 181 waren nicht die Tore dieser 2. Mannschaft sondern die 16.

Warum ausgerechnet so ein schlechtes Torverhältnis als Zahlensymbol im Bild?

Weils passt. Weil dieses Team in Zeiten gegründet wurde, wos für den FSV auf der Kante stand. Da finden sich engagierte Fans zusammen, gründen diese 2. Mannschaft und ziehen jeder noch so großen Niederlage zum Trotz die Saison durch, damit die 1. Mannschaft ihre Spiellizenz nicht entzogen bekommt. Und sie hatten auch noch Spaß dabei. Das ist eigentlich eine der typischsten FSV Geschichten überhaupt – wenns noch so scheiße läuft, es gibt diese Fans die sich allem zum trotz die Ärmel hoch krempeln und einfach machen.

Die Geschichte wird auf jedenfall auch noch im Podcast auftauchen.

FSV Frankfurt Fans und Geschichten

Über die Zukunft des Hangcast

Torjubel beim 1:0 für den FSV Frankfurt durch Richard Herrmann gegen den 1.FCN 13.02.1949

Lange war es ruhig hier. Das wird sich ändern. Franzi hat ihr Buch fertig geschrieben und nun ist wieder etwas mehr “FSV Zeit” frei. Es wird aber in Zukunft nicht wieder primär um Spieltagsgeschehen gehen, sondern sich mehr der Geschichte und den Fans widmen. Denn jede Geschichte im Buch hat spannende Menschen dahinter und es gibt noch eine menge Geschichten die noch nicht erzählt sind.

Der FSV Frankfurt hat mehr Geschichte, als in 190 Seiten passt.

Die FSV Frankfurt Fussballfibel ist 190 Seiten lang. 190 Seiten nach der Kürzung. Und schon während dem Schreibprozess ist eine ganze Menge raus geflogen. Sei es, nicht klar war, wie es wo in welche Kapitel passt, oder es aber ein Kapitel viel größer gemacht hätte, obwohl das eigentlich nicht so “wichtig” war oder oder oder oder.

Aber für jede der Geschichten, Aritkel, Bilder und Erlebnisse in denen gewühlt wurde, hat sich ein Mensch die Mühe gemacht zu hervorzuholen und sie weiter zu geben. In vielem steckt Liebe und Herzblut.

Diese Liebe und die Arbeit soll nicht hinten runter fallen.

Und so wird hier im Laufe der Zeit all das veröfftlicht, was nicht in die 190 Seiten gepasst hat.

Der FSV Frankfurt hat schliesslich mehr Geschichte als jemals in ein Buch passen wird.

Immer wieder Montags: Die Transferspirale

imw_karlsruheIn der letzten Woche hatte ich noch etwas gefeiert, als ich las, dass Rouwen Hennings den KSC in der Woche vor dem Spiel gegen den FSV Frankfurt noch verlassen würde. Dieses erhabene Gefühl verschwand jedoch spätestens in der 47. Spielminute, in der sich die Mannschaft aus Bornheim selbst besiegt hatte.

Ich will damit nicht sagen, dass die Schwarz-Blauen nicht verdient verloren haben – doch schlug man sich vor allem selbst. Das man solche Bälle wie die des Oumari in der 15. Minute nicht in die Mitte klärt lernt man schon früh in der Jugend. Das zweite Slapstick-Tor hinterlässt den gleichen faden Beigeschmack.

Doch kommen wir zurück zu Hennings, dem neuen Stürmer des FC Burkley. Laut transfermarkt.de ist die Ablöse 2,5 Mio. Euro. In einigen Artikeln liest man sogar Zahlen von bis zu 4 Mio. Zudem verdient Hennings wohl 50.000 Euro im Monat – das ist das dreifache an Gehalt, was er in Karlsruhe bekommen hat. Uwe Hünemeier ist in der gleichen Woche ebenfalls auf die Insel gewechselt, für schlanke 2,7 Mio Euro.

Auf was ich hinaus will: In der letzten Zeit wurde in der ersten Liga häufig über die Fernsehgelder in England diskutiert und das diese einen starken Einfluss auf die Ablösen in ganz Europa haben. Ich bin der Meinung, dass wir diese Diskussion nun auch in der zweiten Liga führen müssen. Das Geld aus England, selbst das der zweiten Liga, startet auch in unserer zweiten Liga eine Spirale, der man entgegentreten muss. Es kann nicht sein, dass ein fast 30 jähriger Innenverteidiger wie Hünemeier dem SCP noch so viel Geld bringt. Er ist zwar ein guter Spieler, aber 2,7 Mio Euro? Wo kommen wir dahin?

Diese Transfererlöse helfen nur dabei, dass die Schere zwischen den Vereinen im oberen Drittel der zweiten Liga zum Rest noch weiter auseinander geht. Das Positive ist, dass, auch wenn man jetzt so viel Geld hat, dieses schwer auf den Platz stellen kann. Wenn schon die englische zweite Liga hier die Spieler kauft, ist es ein Zeichen dafür, dass adäquater Ersatz schwer aufzufinden oder ebenfalls teuer ist. Folgerichtig sind diese Teams erstmal geschwächt (was dem KSC gegen den FSV jedoch nichts ausgemacht hat).

Das Negative überwiegt jedoch. Gerade die kleinen Vereine werden diese Spirale nur schwerlich mitgehen können. Wenn ein einzelner Transfer soviel Geld einspielt, dass man damit das Stadion in Bornheim ausbauen und mit einem Dach versehen könnte, dann muss man die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellen.

Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern fordert immer mehr Fernsehgelder, damit die Bundesliga mit der Premier League finanziell mithalten kann. Leider entgeht ihm dabei die Tatsache, dass die Teilnahme an der Champions League die Schere in der ersten Liga auseinander treibt, von der sein Verein profitiert. Ich finde seine Forderung deshalb arg heuchlerisch. Ich würde eher fordern, dass es weniger Fernsehgelder in England gibt – was selbstredend Unsinn ist.

Gibt es eine andere Option als dem Schlag der Trommel zu folgen?

So spielte der FSV:
Weis – Bittroff, Gugganig, Oumari, Epstein – Halimi, Konrad, Perdedaj, Golley (51. Rolim) – Dedic (72. Park), Kapllani (75. Schahin)


In “Immer wieder Montags” schreibt Jörg – wenn er denn Zeit hat – kurz und bündig über ein bestimmtes Thema.

Das Photo wurde von Rene Schwarz zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Franzi hat einen Spielbericht geschrieben, zu finden auf Hallo Frankfurt.

Jörg ist nun erstmal im Urlaub. Immer wieder Montags kommt zum 7. September zurück.

Immer wieder Montags: Freiwild in Neongelb?

bfcfsvDas Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokal ist für den FSV Frankfurt schon wieder Geschichte. Glanzlos schlug man den BFC Dynamo mit 2:0 und kann sich auf eine weitere Runde im Verbandspokal freuen.

Heute will ich nur wenige Worte über die Leistung der Mannschaft sprechen, die die meiste Zeit im Jahn-Sportpark souverän der Favoritenrolle gerecht wurde. Ich möchte hingegen lieber über einen Vorfall nach dem Spiel reden.

Nach dem Sieg der Bornheimer musste der Schiedsrichter, Matthias Jöllenbeck aus Freiberg, zusammen mit seinen Assistenten vom Platz eskortiert werden (wie im Tweet von Sebastian Wells zu lesen). Auch Julian Graeber, ein freier Journalist, twittert über das Thema:

Indes ist im Artikel von Sportschau.de (Zum Spielbericht), noch im Spielbericht des Kickers (Zum Spielbericht) etwas darüber zu lesen. Zwei Berliner Zeitungen greifen die Vorkommnisse dennoch auf.

So schreibt die Berliner Morgenpost: Die generell fehlende Konzentration im Abschluss verhinderte eine bessere Ausbeute des BFC. Und gewiss nicht das Schiedsrichtergespann, wie einige unverbesserliche Fans wohl fanden und dafür sorgten, dass die Unparteiischen unter Polizeischutz in die Kabine geleitet werden mussten.

Auch die BZ stimmt in den Chor ein: Peinlich verhalten sich einige BFC-Anhänger. Nach Abpfiff verzögert sich der Abgang des Schiris, Bierbecher fliegen, die Polizei führt Jöllenbeck unter weiteren Bierduschen in die Kabine. BFC-Sprecher Christoph Romanowski: „Wir werden den Vorfall untersuchen, gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.“

Was kann man dazu noch sagen? Einige Berichte greifen die Vorfälle nicht erst auf, andere spielen sie mit Begriffen von “unverbesserlichen Fans” oder “Peinlich” herunter. Aber hier kann man es ja machen, bei einem Spiel, dass unter dem Radar läuft, dass vielleicht nicht die großen Menschenmassen mobilisiert oder mehr als ein Dutzend Zuschauer beim Einzelspiel bei Sky vorweist. Trotzdem ist es der DFB-Pokal. Man stelle sich vor, so etwas würde bei einem Spiel mit Beteiligung von Dortmund oder Bayern passieren. Offensichtlich haben sich Verein (“gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen“) als auch schon die lokalen Druckerzeugnisse der Hauptstadt schon mit diesem Zustand beim BFC Dynamo abgefunden. So als wäre es normal, dass der Schiedsrichter mit Bierduschen und geworfenen Gegenständen in die Kabine gejagt wird. Ist es aber nicht. Wer allerdings das Problem verschweigt oder herunterspielt hilft nicht bei dessen Lösung, sondern legitimiert es als Status Quo.

So spielte der FSV:
Weis – Huber, Gugganig, Oumari, Bittroff – Perdedaj, Konrad – Epstein, Golley (90. Halimi) – Dedic (66. Kruska), Kapllani (88. Park)


In “Immer wieder Montags” schreibt Jörg – wenn er denn Zeit hat – kurz und bündig über ein bestimmtes Thema.

Das Photo wurde von Jürgen Eimer zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Franzi hat einen Spielbericht geschrieben, zu finden auf Hallo Frankfurt.

#002 – Vs BFC Dynamo 15/16 DFB-Pokal

Es ist soweit: Unsere zweite Folge – dieses Mal sogar mit vollständiger Besetzung.

Wir besprechen torlose Unentschieden der schwarz-blauen in Bielefeld, unseren Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokal und sonstige Ereignisse aus Verein und Fanszene.

Hört rein.

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Credits für die wunderbare Intro Musik gehen an die Freibeuter AG. Wenn ihrs ganz hören oder Downloaden wollt, könnt ihr das hier tun.